#9 Warum du in Druckmomenten nicht so wirkst, wie du eigentlich bist - mit Aleksandra Simić

Shownotes

  • Warum ist es so wichtig, beispielsweise in Workshops/Webinaren so zu wirken, wie wir eigentlich sind?
  • Warum fällt es uns in Drucksituationen schwer, so zu sein, wie wir eigentlich sind?
  • Was können Selbstständige/Unternehmerinnen machen, damit es ihnen leichter fällt?

Das und vieles mehr erfahrt ihr in dieser Podcastfolge. Reinhören lohnt sich!

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Deine Alice


Selbstzuspruch!

Transkript anzeigen

00:00:00: So schön, dass du da bist.

00:00:03: Willkommen zu deinem Podcast für Selbstzuspruch!

00:00:08: Wie oft sprichst Du anderen gut zu und vergisst dabei Dich selbst?

00:00:14: Wie oft zweifelst Du an Dir und verurteilt Dich für Fehler, anstatt Dich und Deine Erfolge zu feiern?

00:00:23: Wie often lässt Du Chancen vorbeiziehen statt Sie zu ergreifen?

00:00:29: Hey ich bin Alice, Gründerin von Selbstzusbruch.

00:00:33: Mein Ziel?

00:00:35: Frauen will dich zu stärken und ihnen eine Bühne zu geben.

00:00:39: Ich möchte inspirieren, motivieren und unterstützen!

00:00:44: In diesem Podcast gebe ich meinen Kundinnen aber auch anderen inspirierenden Frauen Raum ihre Geschichten zu teilen Eine Bühnen auf der sie sich offen ehrlich verletzlich unzugleich selbstbewusst und stark zeigen dürfen.

00:01:24: Herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge.

00:01:27: Heute spreche ich wieder nicht allein, sondern darf eine ganz besondere Gästin auf meiner virtuellen Bühne begrüßen!

00:01:35: Herzlich Willkommen.

00:01:38: Ich stelle dich super, super gerne einmal vor.

00:01:40: Sehr gerne!

00:01:41: Hallo!

00:01:42: Mein Name ist Alexandra Simic.

00:01:44: ich bin die Gründerin von M-Body X und ich freue mich heute mit dir hier zu sein.

00:01:49: Vielen lieben Dank.

00:01:50: Ich freu mich auch riesig.

00:01:51: wir sprechen heute über ein ganz, ganz spannendes Thema was du auch unter anderem vorgeschlagen hast.

00:01:57: Magst du es einmal nennen?

00:01:58: Und auch super gerne dazu mal sagen wie wir zu dem Thema kamen.

00:02:05: Im Prinzip geht es darum, zu schauen wie kann Zugriff unter Druck gelingen und zwar kennen wir das ja alle.

00:02:12: Wenn wir einen aufregenden Moment haben sei selber als Vortragende irgendwo oder in so einem Gespräch wie heute oder im kritischen Gespräch wo man vielleicht auch ein Konflikt befürchtet oder vielleicht was offen ansprechen muss, das dann plötzlich irgendwie so der Faden reißt.

00:02:28: Man hat einen Blackout-Moment und irgendwie man ist zerstreut und kriegt vielleicht nicht das rüber, was man eigentlich zur Wirkung bringen möchte.

00:02:36: Und genau da dachte ich könnte ich vielleicht heute einen Beitrag leisten denn Mbody X beschäftigt sich genau damit wie wir über den körperorientierten Ansatz auf Schauspiel und Stimmarbeit diesen Zugriff wiederherstellen können.

00:02:48: Super spannend.

00:02:49: Vielen lieben Dank!

00:02:50: Ich finde das Thema auch so spannend und relevant, auch für meine Zielgruppe für Selbstständige und Unternehmerinnen.

00:02:56: Denn wie du schon angesprochen hast kann uns es ja in ganz vielen unterschiedlichen Situationen so gehen bei dem Podcastinterview, beim Vortrag, Workshop, Webinar und deshalb so wertvoll dass du heute hier bist und wir auch etwas von dir lernen dürfen.

00:03:12: Du kannst super gerne auch mal erzählen was dein Hintergrund ist.

00:03:16: Also ich selber durfte auch auf Bühnen stehen oder auch vor der Kamera stehen.

00:03:20: Ich habe nämlich nach dem Abitur die Schauspiel-Ausbildung als Berufwege wählt und war dann drei Jahre auf einer Schauspilschule, war dann fertig mit zweiundzwanzig.

00:03:29: und wie das dann so ist... Wie verdiene ich jetzt eigentlich mein Geld?

00:03:32: Mit brotloser Kunst in Anführungsstrichen!

00:03:35: Und hab dann neben selber Drehaufträgen und eben Auftritten immer mehr Richtung Coaching und Training Aufträge angenommen, hab mich da weitergebildet Und durfte jetzt in den letzten zehn Jahren auch schon tausendfünfhundert Menschen darin unterstützen, genau diesen Weg zu gehen?

00:03:51: Wahnsinnig viele Menschen.

00:03:52: Du darfst du da schon unterstützen richtig cool!

00:03:55: Wir sind ja auch über Instagram connected und ich sehe da auch immer wieder was du für spannende Aufträge hast bei was du die Menschen unterstützen darfst wo du auch selbst bei Veranstaltungen auf der Bühne stehst.

00:04:09: also auch irgendwie so vielseitig was du machst habe ich so den Eindruck Es gibt bei ganz vielen unterschiedlichen Themen.

00:04:16: Natürlich immer mit einem gewissen Schwerpunkt, aber trotzdem klingt und wirkt das immer alles so sehr vielseitig.

00:04:23: Ja ich glaube es war auch mein großes Glück dass sich nicht so den klassischen Weg gewählt.

00:04:28: für mich Also da gibt's nichts, wenn man fertig ist mit der Schauspielschule wo man sagt genau so verläuft und dann kommst du da irgendwo an.

00:04:36: Und das heißt es hat von mir immer auch eine gewisse Kreativität erfordert.

00:04:41: wie gehe ich jetzt eigentlich mit der aktuellen Situation um?

00:04:44: Ich glaube es hat mir total geholfen out of the box zu denken und tatsächlich hauptsächlich in Bewegung zu sein und ich finde halt einfach wenn man unterwegs ist in Bewegungen ganz viele Dinge werden an mich herangetragen ohne dass ich sie bewusst akquiriere oder ja ansteuerstrategisch oder so und das kann ich nur jedem irgendwie empfehlen, da offen zu sein, kreativ zu sein in Bewegung zu sein und sich zeigen.

00:05:07: Ja schön, sehr schön.

00:05:09: danke fürs teilen!

00:05:11: Lass uns mega gerne ins Thema reinspringen.

00:05:15: also was denkst du?

00:05:17: woran liegt es dass wir uns häufig unter Druck gesetzt fühlen wenn wir auf so eine beispielsweise virtuellen oder auch offline Bühne sprechen?

00:05:26: Und warum fällt es uns eigentlich so schwer, dann so zu wirken wie wir tatsächlich sind.

00:05:32: Also wie wir jetzt zum Beispiel im Alltag sind mit unseren Freunden und mit unserem Partner-Partnerinnen, wie auch immer.

00:05:40: Also das hat sicherlich mehrere Faktoren die da mit rein spielen aber ein ganz wichtiger Punkt ist dass wir uns in einer Bewertungssituation befinden, die für uns bedeutsam ist sonst würden wir vielleicht diesen Weg gar nicht gehen.

00:05:52: Das heißt irgendwas hängt davon ab, dass wir hier performen Und natürlich wollen wir keine schlechten Bewertungen bekommen.

00:06:01: Kulturell in Deutschland ist es sowieso so, dass wir zu Fehlern, also Fehlerkultur hier vielleicht nicht ganz so offen gegenübertreten wie vielleicht in anderen Ländern wie Amerika wo mehr so trial and error gefeiert wird oder scheitern auch als Teil des Erfolges gesehen wird.

00:06:15: und deshalb denken wir oh Gott das muss ja alles richtig laufen und klappen kommt auch hinzu, dass wir dann denken, dann gehören wir nicht richtig dazu.

00:06:26: Dann erleben wir vielleicht auch sozialen Ausschluss

00:06:29: usw.,

00:06:30: also auch so sociologische Elemente spielen damit rein und letzten Endes setzt das unser Nervensystem maximal unter Stress.

00:06:38: und wenn das passiert ist irgendwann mal die Verbindung zum präfrontalen Cortex der hier vorne an der Stirn sitzt gar nicht mehr so möglich.

00:06:45: und dann verlieren wir eben diesen Zugriff auf all das Wissen, was eigentlich in uns steckt oder das Potenzial, was in uns deckt.

00:06:53: Weil dann der Körper führt und übernimmt.

00:06:55: Und vielleicht dazu auch die Antwort auf die Frage warum wir da nicht so locker und entspannt sein können wie wir es mit Freunden sind Weil das keine Willensentscheidung ist.

00:07:06: Ich bin jetzt hier locker und entspannt, sondern weil eben der Körper führt und nicht der Kopf.

00:07:10: Und er reagiert deutlich schneller als wir im Prinzip denken können.

00:07:15: Dann geraten wir unter Stress.

00:07:17: Unter Stress können wie gesagt nicht richtig abrufen wer wir sind.

00:07:20: wenn wir entspannt sind dann ja!

00:07:23: Danke für das Erklären.

00:07:24: Ja, so spannend!

00:07:25: Also ich finde auch das Thema vielerkultur total spannend.

00:07:28: Du hast ja einen wichtigen Punkt angesprochen um mal ganz kurz zurück zu blicken wie es in der Schulzeit war oder auch heutzutage viele noch ist.

00:07:38: In der Regel werden ja viele hervorgehoben.

00:07:40: du kennst das Beispiel sicherlich mit einem Diktat, was man schreibt oder?

00:07:45: Also dass da zum Beispiel dann die Fehler gezählt werden.

00:07:49: Du hast so und zu viele Fehler gemacht zb.

00:07:52: Da wird nicht gezielt, wie viel du richtig gemacht hast.

00:07:55: Sondern der Fokus liegt in der Regel auf den Fehlern und nicht auf dem was du richtig oder was du daraus gelernt hast.

00:08:02: Du hast ja auch als Beispiel genannt, dass es in anderen Kulturen oder anderen Ländern beispielsweise auch gefeiert wird.

00:08:09: Oder anders zumindest damit umgegangen wird wenn man einen Fehler gemacht hat.

00:08:13: Dass man auch daraus lernen kann.

00:08:14: ich meine Fehler sind erstmal grundsätzlich menschlich.

00:08:17: wir alle machen Fehler.

00:08:20: Nur wenn wir Fehler machen, können wir auch daraus lernen und es beim nächsten Mal besser machen.

00:08:26: Gerade wenn wir Dinge zum ersten Mal machen oder wie du auch gesagt hast Wenn uns Dinge besonders wichtig sind also wenn wir eine Situation als besonders wichtig und relevant für uns bewerten Dann ist es ja noch verständlicher dass wir uns mehr unter Druck setzen und dadurch dann eben auch eher Fehler machen bzw nicht auf unser Tagwissen zugreifen können.

00:08:46: Ich finde das auch so spannend, ich habe es auch im Masterschul im Erwachsenenbildungen so ein bisschen gehabt und darüber auch teilweise Referate gehalten über diesen Scheufelskreis der da auch entstehen kann, dass wir uns dann zum Beispiel... Druck machen, weil wir in einer bestimmten Situation beispielsweise eine Vortragssituation abliefern wollen.

00:09:04: Weil für uns da etwas dran hängt.

00:09:07: Beispielsweise wir wollen als die Expertin für ein gewisses Thema wahrgenommen werden.

00:09:12: Wir möchten vielleicht auch durch einen Vortag Kundinnen oder Kunden gewinnen oder anderes.

00:09:19: So dann machen wir uns den Druck und wenn Ja, die Situation als bedrohlich oder gefährlich bewährten sieht genau das was du gesagt hast.

00:09:29: Also es führt dann im Zweifel zwei dazu dass wir auf unser Fachwissen nicht mehr so zugreifen können.

00:09:35: also das ist jetzt mal die abgekürzt Variante und das wiederum kann dazu führen dass wir in dem Moment nicht so abliefern können was denn wieder die Angst vor dem nächsten Vortrag ich sage jetzt mal so unterstützen und stärken könnte.

00:09:49: ne?

00:09:49: Dass die Angst einfach größer wird.

00:09:53: Das, was wir uns wünschen ist ja dann aus diesem Kreislauf auszubrechen.

00:09:57: Diesen Kreislauf zu durchbrechen damit wir dann vor dem nächsten Vortrag oder vor der nächsten Workshop-Werbinarsituation nicht mehr so eine Bewertungsangst vielleicht auch haben.

00:10:09: Ja, total richtig.

00:10:10: Also ich selber unterrichte auch an der Hochschule zum Thema Prokrastinationsüberwindung.

00:10:15: also da geht es um Aufschieberitis überwinden und da gibt's genau diesen Teufelskreis von dem du auch sprichst und führt oft dazu dass wir dann deshalb Situation vermeiden weil wir dann nicht wollen das genau dieser Fall X den wir vielleicht schon mal erlebt haben wo wir das Potenzial nicht abrufen konnten Ja, dann einfach befürchten und aus der Angst heraus dass dieser moment selbst erföhnte Prophezeiung wieder eintritt.

00:10:37: Dann lieber gar nicht erst probieren weil dann können wir es ja nicht uns selbst zuschreiben das ist nicht geklappt hat.

00:10:43: Und da finde ich irgendwie ganz spannend dass die Buchstaben Kombination von Fehler anders geordnet Helfer ergibt.

00:10:51: Das heißt das sind genau die gleichen Buchstaben nur in einer anderen Reihenfolge und kann finde ich so ein guter Anker sein zu sagen Ich bin versöhnlich mit mir selber auch, wenn mir Fehler passieren.

00:11:02: Weil es hilft mir tatsächlich mich selber weiterzuentwickeln und das was du sagst mit in der Klasse und dem Leistungsgetriezt sein irgendwie.

00:11:12: ich kenne das so gut weil ich war selber in der sechsten Klasse für Setzungsgefährdet.

00:11:16: also ich habe wirklich in Diktaten sexer geschrieben weil ich als Ausländerkind da vielleicht einen anderen Background hatte oder andere Unterstützungsmöglichkeiten hatte.

00:11:26: Und ich weiß, was das für ein Derberschlag irgendwie war von dem, was man dann glaubt.

00:11:31: Was man sich selber zutrauen kann.

00:11:33: und das Krasse war aber... dass ich daraus Kraft auch geschöpft habe, weil ich Menschen hatte die mir geholfen haben.

00:11:40: Dass man auch sagt wenn ich Fehler mache muss sich da ja nicht alleine durch sondern vielleicht kann ich mal Unterstützung holen.

00:11:46: und so wurde ich dann von einer der schlechtesten Schülerinnen mit Abi-Einsk Acht damals zu einer der besten und hat sich dann fortgeführt im Studium.

00:11:56: Ich glaube, deshalb habe ich im Studium auch so viel Gas gegeben.

00:11:59: Weil es mir selber beweisen wollte, dass das nicht mein Limit sein muss.

00:12:03: und ich finde halt immer wenn man daran glaubt, dass man nur bis dorthin gehen kann dann geht man auch nur soweit.

00:12:09: Und deshalb dieser Glaube ans eigene Potenzial unabhängig davon was für Bewertungen von außen an einen herangetragen werden ist so wichtig für den potentiellen Erfolg dem man dann auch in Leben haben kann.

00:12:21: Schön okay, da hast du wieder ein Bild!

00:12:23: eine wertvolle Sachen und interessante Sachen gesagt.

00:12:25: Also alleine das mit der Buchstabenumdrehung in Helfer, also von Fehler zu Helfer finde ich immer mega interessant.

00:12:32: Ich liebe sie auch wenn man sich so mit den einzelnen Wörtern ein bisschen mehr auseinandersetzt weil ja in Wörtern auch so viele interessante Sachen stecken oder je nachdem wie wir Sachen auch bewerten wieder oder so.

00:12:46: es kann so so spannend sein.

00:12:48: Also richtig, richtig cooler Perspektivwechsel auf das Thema Fehler machen und auch so cool dass du... ich sag jetzt mal aus der damaligen Situation jetzt sowas gemacht hast.

00:13:01: Dass du dich eher dadurch motiviert und inspiriert gefühlt hast, das Beste aus dir rauszuholen ist natürlich super cool!

00:13:11: Ist wahrscheinlich nicht allen möglich.

00:13:13: Gerade wenn man als Kind eher beigebracht bekommt gewisse Dinge nicht so gut kann und dann eher auf die Fehler hingewiesen werden, kann es ja auch dazu führen dass Kinder entmutigt werden.

00:13:24: Und das das auch zu negativen Glaubenssätzen führen kann, die sie dann auch noch im Erwachsenenalter haben was denn wieder Einfluss auf ihre Vortrags Workshop Situation usw.

00:13:35: sofort haben kann.

00:13:36: warum Sie sind da vor Zweifeln also auch an sich zweife?

00:13:40: Auch wenn das vielleicht gar nicht wahr sein muss.

00:13:43: Also auch wenn es vielleicht gar nichts so ist Vorträge und Workshops per se nicht gut können, sondern vielleicht haben sie in der Vergangenheit eine negative Erfahrung gesammelt.

00:13:52: In der Schulzeit, vielleicht wurden Sie auch von den Eltern mal bestraft?

00:13:57: Wenn Sie Fehler gemacht haben so dass die dann einfach größere Angst davor haben oder eben Angst vorhaben das sich so etwas wieder bewahrheitet wie auch ein bisschen gesagt ist diese selbst erfüllende Prophezeiung.

00:14:09: also wenn man denkt dass etwas schlecht und negativ wird ist die Chance in dem Fall auch größer, dass es vielleicht so sein kann.

00:14:18: Dass das eintreten kann.

00:14:20: Deswegen genau so wichtig, dass man versucht diese Situation für sich anders zu bewerten, anders als Chancen zu sehen und ja auch vielleicht da ein bisschen gütiger mit sich zu sein also dass man sich einfach darüber bewusst wird warum setze ich mich jetzt so unter Druck.

00:14:38: Warum löst die Situation Stress in mir aus?

00:14:40: Weil ich etwas besonders gut machen möchte, weil mir etwas besonders wichtig ist, hast du ja auch am Anfang gesagt würden wir die Situation vielleicht gar nicht bewerten.

00:14:50: Sonst würde uns das sehr leicht fallen.

00:14:52: wie du auch gesagt hast im Alltag sind wir in der Regel nicht so unter Druck oder nicht so under Stress.

00:14:58: Deswegen fühlen wir das vielleicht auch nicht so, können auch im Alltag anders performen.

00:15:02: wenn wir jetzt vor der Familie dem Verlobten, dem Freund wem auch immer ein Vortrag üben leuchtet in der Regel gut.

00:15:10: Das Spannende ist ja auch in der Rägel dass wir erst dann aufgeregt nervös oder uns unter Druck gesetzt fühlen wenn andere Menschen im Spiel sind.

00:15:20: also Wenn wir etwas alleine für uns machen, wenn wir etwas allein üben, fehlen wir uns ja häufig gar nicht so unter Druck gesetzt.

00:15:27: Sondern dieser Druck entsteht erst durch die anderen Menschen, die da sind, gar nicht weil sie was machen sondern weil wir vielleicht etwas denken oder reininterpretieren wie du auch vorhin so ein bisschen gesagt hast dieses Wir haben vielleicht Angst so ausgegrenzt abgelehnt zu werden.

00:15:42: das ist eine sehr alte Angst von damals.

00:15:46: Weil wenn wir damals ausgegrenzen worden wären hätte es Evolutionär bedingt jetzt auch Probleme mit sich gebracht, weil wir uns dann hätten vielleicht nicht vor einem wilden Tier schützen können oder anderes.

00:15:59: Das hängt ganz spannend miteinander eigentlich zusammen, weil letzten Endes was dann der Unterschied ist in so einer Drucksituation ist ja diese Wahrnehmung die viel größer ist.

00:16:11: Wenn ich selber an der Küche stehe und das vor meiner Ziegelsteintapete vortrage, dann habe ich nur die Ziegelstein-Tapete vor mir.

00:16:17: aber wenn ich dann vor zweihundertfünfzig Menschen wie neulich bei einem Pitchwettbewerbssprecher, dann sitzen da halt zweihundertfünftig Augen mal zwei, die auf mich gucken und das verändert meine Wahrnehnung.

00:16:29: oder wenn ich erhoben bin, also auf einem Podest gestellt werde.

00:16:33: Auf einer Bühne.

00:16:33: Das verändert auch noch mal das Gefühl des Erleben als wenn ich eben ertig in der Küche stehe und meinen Pitch übe oder mein Vortrag.

00:16:40: Das heißt diese ganzen äußeren Faktoren beeinflussen meine Wahrnehmung auf die Situation Und jetzt wird es spannend Wenn wir das neutral sehen Also neugierig von der Haltung neutral bewerten können dann die Wahrnehnung Dann ist ja alles fein.

00:16:54: aber oft passiert genau dann das Problem dass sich dann dieses als bedrohlich bewährte, weil vielleicht da eine runselt die Stirn und ich sehe das.

00:17:03: Oder ich habe mich verhasstbilden und der runselt die Stirnen.

00:17:05: also dann werden auch Kausalitäten so hergestellt und dann denke ich vielleicht oh jetzt hab ich es gerade vermasselt oder was auch immer dann der plötzliche Gedanke ist er ausgelöst wird?

00:17:15: Und genau diese Trigger im Außen lösen halt in mir etwas aus!

00:17:20: Und jetzt wird's auch nochmal spannend dass was du schon angesprochen hast... Diese Trigger kommen ja von irgendwoher.

00:17:26: Also ich erlebe das ja deshalb als herausfordernd, weil vielleicht etwas in meiner Vergangenheit bereits passiert ist.

00:17:33: Was mich daran unterbewusst erinnert wie damals als der Vater so streng geguckt hat und ich das als bedrohlich erlebt habe vielleicht.

00:17:40: Es ist jetzt nur eine Hypothese es könnten so viele verschiedene Dinge sein die auch vielleicht nicht immer auf dem direkten Weg so herstellbar sind, dass das eine mit dem anderen zusammenhängt.

00:17:49: Aber es hat Einfluss weil letzten Endes wir alle haben sowas wie somatische Marker.

00:17:55: also es war ein Hirnforscher Antonio Damacio der hatte herausgefunden Das eben alles was wir erleben in unseren Körperzellen gespeichert ist Weil das sozusagen unser Überlebenssystem ist.

00:18:05: Der Körper ist ja viel schneller.

00:18:07: das heißt durch diese intuitive Reaktion des Körpers Wie wenn wir sagen die Angst sitzt mir im Nacken oder da zieht sich mehr der Magen zusammen oder so.

00:18:15: Und durch diese kleinen Impulse werde ich dann gewarnt von der potentiellen Gefahr und kann schneller handeln, und deshalb gibt es dieses Körpergedächtnis was gute und schlechte Momente eben speichert und was aber reaktiviert werden kann wenn dann im Außen Trigger da ist der mich vielleicht an eine potenziell bedrohliche Situation erinnert.

00:18:33: genau Also deshalb, das ist ein sehr tiefgehender Mechanismus.

00:18:38: Wo ich auch meinte da hängen so viele Faktoren dran wo man sich selber vielleicht entlasten darf und sagen darf okay meine Performance auf der Bühne hängt nicht nur von meiner eigenen Leistung ab, sondern da spielt so viel rein.

00:18:51: Und ja ich kann mich darauf vorbereiten und meinem System Sicherheit geben damit ich das vielleicht besser durchstehen kann.

00:18:56: aber es ist nicht meine Schuld vielleicht auch zwangsweise wenn ich vielleicht scheiter in so einem Moment einen Blackout habe oder dergleichen.

00:19:04: Voll spannend total.

00:19:06: was ich da auch wieder so interessant finde ist dass man sich hier in der Regel auf die negativen wenigen Reaktionen konzentriert, die vorhanden sind.

00:19:16: Also sagen wir mal ... Wir haben Publikum von zweihundertfünfzig Personen und eine Person runzelt davon die Stirn und die anderen lächenfreundlich oder schauen aufmerksam, wirken total interessiert.

00:19:32: Dann ist trotzdem diese

00:19:34: eine

00:19:35: einzige Person, die die Stirne rundzieht in unserem Kopf und löst etwas in uns aus, obwohl die Mehrheit ja positiv reagiert, also positiv auf uns.

00:19:46: Auf unseren Input.

00:19:48: wie auch immer reagiert ist trotzdem dann diese eine Situation für uns so ausschlaggebend und kann in dem Moment

00:19:56: darüber

00:19:57: entscheiden wenn wir es zulassen wie wir uns damit und danach fühlen ob wir uns davon negativ beeinflussen lassen oder nicht.

00:20:05: und das finde ich einfach so krass dass man Ja, auch evolutionär bedingt wieder.

00:20:11: Darauf gepohlt ist sich auf das Negative zu konzentrieren um Gefahren auswendig zu machen und dann im besten Fall auch zu vermeiden.

00:20:19: aber nur weil eine Person jetzt zum Beispiel im Publikum negativ schaut oder die Stirnrunden sieht vielleicht hat sie auch Kopfschmerzen also muss ja gar gegen uns sein.

00:20:27: manchmal Ist es für uns in der Regel erstmal keine realistische Gefahr?

00:20:36: Und das ist selektive Wahrnehmung im Prinzip.

00:20:39: Also, wenn man sagt, es sind so viele weißen Autos unterwegs und plötzlich sieht man überall weiße Autos oder man sieht überall irgendwelche Zahlen wie eins, eins, eines oder sowas wo man so denkt wow warum kommt das so oft in mein Leben?

00:20:51: Das ist so wie eine Art Filter mit der wir dann einfach Informationen, Impulse die uns gegeben werden ausblenden oder bewusst ranzoomen und bewusst wahrnehmen.

00:21:02: Und was ich sehr spannend finde aus der Traumaforschung das eben Menschen die Traumata erlebt haben, haben so ein Hyper-Rausel nennt sich das.

00:21:11: Das heißt das Gehirn ist dahingehend gepullt viel hypersensitiver sozusagen auf potenzielle Gefahren zu reagieren.

00:21:19: Das heißt, wenn jemand eben die Stirnrunzel kannte es jemandem der ein Traumata mit sich bringt aus der Familiengeschichte vielleicht auch transgenerational gar nicht sich selbst betreffend oder vielleicht auch weil man selber Gewalt erlebt hat in irgendeiner Form dann noch viel extremer wahrgenommen werden als vielleicht jemand, der diese Vorgeschichte und Vorprägung nicht hat.

00:21:39: Also dass wir manchmal eben besonders dann auch negativ diese Dinge oder gefährlich einschätzen wenn wir halt eben auch ein Päckchen mitbringen wo das Leben halt nicht gut zu uns war Und sich da auch wieder zu sagen hey es ist eine ganz normale Reaktion auf einem vielleicht unnormales Ereignis was mir mal passiert ist oder meiner Familie

00:21:59: Boah, mega spannend.

00:22:00: Das ist auch so wichtig wenn man dann mit Menschen darüber spricht ob sie zum Beispiel

00:22:05: Druck

00:22:06: vor so einer Vortragsverbinar-Situation etc.

00:22:09: empfinden oder auch Ängste dass man das ja mit berücksichtigt beziehungsweise vielleicht auch versucht zu erfragen.

00:22:16: Man muss da immer ein bisschen vorsichtig sein gerade wenn man ein Coach berate es ist man einfach nicht so tief in solche Themen reingehen darf, also dass man da ja gewisse Grenzen einfach auch wahrt.

00:22:26: Aber es ist natürlich auch hilfreich zu wissen ob es in der Vergangenheit irgendetwas gab was dann dazu führen kann das diese Ängste einfach vielleicht verhältnismäßig groß sind

00:22:37: Ja.

00:22:38: Und ich finde, da hilft mir auch immer so diese Abgrenzung zur Therapie weil Therapie macht zwar auch das gleiche in Anfangstrichen wie auch im Coaching wo es um Stabilität geht also jemanden zu stabilisieren aber die gehen noch mal tiefer dass sie teilweise auch dann konfrontativ eben auf Themen zugehen und sozusagen alte Narben wieder öffnen.

00:22:59: und das ist für mich eine ganz klare Grenze dass wir dann nie ins Wiedererleben gehen von irgendwelchen traumatischen Erfahrungen.

00:23:07: Aber alleine das mal so benennen zu können, dass es wie so ein Kleiderschrank da total unordentlich ist und dann versucht man die Türe zu schließen und so sehr man dagegen drückt Irgendwann, wenn man es öffnet fällt einem alles entgegen.

00:23:20: und deshalb finde ich ist das oft hilfreich bei den eigenen Themen zu sagen Okay Ich mache jetzt meinen Schrank auf.

00:23:25: Ich sortiere die Kleidungsstücke Und ich lege sie jetzt ordentlich in den Schrank.

00:23:28: Ich weiß Sie sind da und vielleicht manche davon sind auch so schmerzhafte Teilchen Die irgendwie an mir haften oder in meinem Schrank des Lebens stecken.

00:23:36: Aber zumindest es ist sortiert Es hat einen Platz und dann kann ich auch anders damit umgehen.

00:23:40: Da kann's manchmal halt helfen sich Hilfe zu holen Egal ob es dann wirklich therapeutischer Art ist Oder irgendwie auf anderen Wegen.

00:23:47: Also wir haben jetzt glaube ich schon so viele interessante, wichtige Sachen geteilt und du hast auch mal wieder so viele schöne Beispiele genannt.

00:23:56: So viele billige Beispiele, sodass man sich das einfach noch besser vorstellen kann.

00:24:01: Ich würde vorher gerne nochmal versuchen die wichtigsten Sachen, die wir bisher besprochen haben, gerne auch gemeinsam zusammenzufassen.

00:24:09: Vielleicht können wir da ein bisschen chronologisch beginnen im Prinzip in welchen Situationen Druck und Ängste entstehen.

00:24:17: Danach dann, warum diese Gedanken oder in dem Fall auch Gefühle entstehen, woran das liegen kann usw.

00:24:25: Also ich fange mal einfach an wenn man den Beimer in eine Richtung wehrt.

00:24:29: also in welche Situation entstehen Druck und ängste?

00:24:34: In der Regel in Situationen, die wir als relevant und wichtig für uns bewerten.

00:24:40: Und das sind in der Regel Situationen... ...in denen andere Menschen auch eine Rolle spielen.

00:24:46: Also in denen wir nicht alleine wie du so schön gesagt hast, in der Küche irgendwie vor, ich sag jetzt mal Steinmauer oder irgendwas stehen sondern wo wir dann zum Beispiel vor einem Publikum stehen und sprechen.

00:24:59: Genau!

00:24:59: Du kannst es mir gerne weiter machen.

00:25:02: Genau, also im Prinzip immer wenn ich das Gefühl habe beurteilt bewertet zu werden entsteht so eine Form von Redeangst oder Unsicherheit.

00:25:10: und kurz zur Berührung Side Fact.

00:25:12: Es gibt eine Studie die sagt, seventy-fünf Prozent der Menschen erleben das.

00:25:15: Das heißt man ist da nicht irgendwie das sonderbare Alien dass dann in so einem Moment reagiert sondern es ist was Urmenschliches, dass sowas eine Bedrohungssituation für uns darstellt.

00:25:27: Weil wir halt eben in dem Moment auch separiert werden von der Gruppe und auf einem Podest vielleicht stehen und deshalb vielleicht dann auch diese Ablehnung fürchten.

00:25:37: Genau!

00:25:38: Und wir haben ja schon darüber gesprochen... Woran es auch teilweise liegen kann, dass wir Situationen als eher bedrohlich bewerten und das kann auch daran liegen.

00:25:48: Dass wir zum Beispiel in der Vergangenheit negative Erfahrungen gesammelt haben.

00:25:53: Das wir beispielsweise in der Schule für Fehler in irgendeiner Form bestraft worden sind oder vielleicht auch im Elternhaus negative Erfahrung gesammt haben wenn wir eine schlechte Note oder andere nach Hause gebracht haben.

00:26:08: also können einfach Situation in der Vergangenheit sein, die uns immer noch beeinflussen.

00:26:16: Und wir haben ja auch schon drüber gesprochen wenn zum Beispiel eine Person im Publikum mein Negativ schaut dass es dann so ist das wir darauf in der Regel achten weil unser Gehirn auch darauf ich sage jetzt mal programmiert oder getrimmt ist Gefahren zu erkennen und das vielleicht als mögliche Gefahr einschätzt was realistisch gesehen nicht unbedingt eine Gefahr darstellen muss.

00:26:39: Du hattest es auch noch mal so schön erklärt, woran das liegt denn du magst kannst du gerne mal kurz wissen

00:26:44: Genau.

00:26:44: Also im Prinzip haben wir somatische Marker, ein Körpergedächtnis.

00:26:48: also in unserem Körper stecken Informationen drin die dann reaktiviert werden können und wie zum Beispiel sich körperlich dann zeigen wie es zieht sich mir der Magen zusammen.

00:26:58: wenn dann diese äußere Auslösertrigger irgendwie in meinem erleben dann ist um dann halt eben möglichst in Millisekunden schnell zu reagieren und mich in vermeidliche Sicherheit zu bringen da wird ja dann... Da pumpt das Herz schneller ne?

00:27:11: Die Muskeln spannen sich an vielleicht flacher, also der ganze Körper ist dann irgendwie auf Kampfflucht oder dergleichen getrimmt.

00:27:18: Im schlimmsten Fall erstarre ich dann tatsächlich auch was die letzte Lösung ist.

00:27:23: in so einer Situation und genau deshalb ist es spannend zum einen zurück zu blicken, zu gucken, was hat mich eigentlich zu dem gemacht wer ich bin ohne vielleicht die Aussage zutreffen?

00:27:32: Ich bin das!

00:27:34: Weil oft integrieren wir solche Erfahrungen in unser Selbstbild und glauben eben dass unser Potenzial nur bis dahin reich bis zu dieser Grenze nicht weitergeht Und gleichzeitig natürlich hat es uns geprägt, zudem diejenigen, die wir sind und alles hat Vor- und Nachteile.

00:27:49: Vielleicht kann ich daraus aus einer schlechten Situation Kraft schöpfen und ja die positive Seite der Medaille aktivieren.

00:27:55: aber vielleicht auch andere zerbersten dann in dem Moment an so eine Situation und wissen gar nicht wie sie sich da irgendwie wieder rausziehen können aus dem Erleben gescheitert zu sein.

00:28:05: Das Schöne ist – darüber haben jetzt schon ein bisschen gesprochen Wir hier lernen können, diesen negativen Teufelskreis zu durchbrechen.

00:28:16: Also das ist nicht immer so bleiben muss dass wir uns vor solchen Situationen unter Druck also unter enormen Druck gesetzt fühlen.

00:28:23: Ein bisschen Druck ist ja auch menschlich und normal gerade wie gesagt wenn es etwas wichtig ist aber dass der Druck eben noch in so einem Ausmaß vorhanden ist oder die Angst auch nicht zu groß wird, sodass wir immer noch leistungsfähig sind.

00:28:37: Dass wir in dieser Situation unsere Leistung beziehungsweise unser vorhandenes Wissen abrufen können und da nicht so krass blockiert sind.

00:28:46: Also das Schöne ist ja man kann das umlernen, man kann es umtrainieren, man kan seine Gedanken ja auch immer wieder neu trainieren.

00:28:52: Das finde ich auch so schön zu wissen dass auch negative Gedanken, gerade wenn wir zum Beispiel häufig negative Gedanken haben nicht immer Teil unseres Alltags bleiben müssen.

00:29:06: Also die Anzahl der Gedanken sozusagen sondern das wir in der Hand haben wie wir erstes natürlich mit negativen Gedanken umgehen und zweitens zukünftig noch mehr positive Gedanken in unser Leben einfach ziehen und dafür sorgen, dass wir dann eher positiv gegenüber vielleicht auch solchen Leistungssituationen eingestellt sind.

00:29:29: Und da würde ich voll gerne auch immer so die Frage an dich stellen was hilft denn in solchen Drucksituationen damit wir dann zum Beispiel leistungsfähig sind und bleiben?

00:29:41: Damit wir dann auch zb so wirken können wie wir tatsächlich sind.

00:29:47: Ja, total schön wie du auch das Thema Mindset gerade angesprochen hast.

00:29:51: Ich denke es ist ein Punkt der vielleicht in der Gesellschaft oft geläufiger ist weil vielleicht daran schon viel gearbeitet wurde in der Vergangenheit wo man sagt okay wir gucken genau hin was sind die Glaubenssätze und was könnten vielleicht hilfreichere Alternativgedanken sein die ich auch für mich annehmen kann?

00:30:08: Jetzt ist halt nur das Thema.

00:30:09: Es ist schön und gut wenn dein Kopf Versucht positiv zu sein oder konstruktiv, vielleicht auch mit Pissimismus umzugehen.

00:30:16: Oder wie auch immer.

00:30:18: Aber wenn dein Körper diese Sicherheit nicht fühlt dann ist es immer so eine Disconnection So wie wenn man nach WLAN sucht aber irgendwie die Verbindung ist nicht hergestellt.

00:30:27: Also dann kann ich so viel Ich will ins internet versuchen zu kommen oder diesen Zugriff Zu haben auf mein wissen aber es wird nicht klappen.

00:30:34: das heißt Eigentlich der Schlüssel liegt immer in der verbindung von body to brain.

00:30:38: Wie auch immer dass aussehen mag da gibt's Bestimmt sich Methoden.

00:30:43: Und es ist mit eines der Gründe, warum ich M-Body X gegründet habe und warum M-body im Satz drinsteckt nämlich Verkörperung – und damit meine ich nicht nur Körpersprache sondern unser ganzer Verhaltensausdruck.

00:30:54: also auch über unsere Stimmart wie wir sprechen, wie wir betonen wie wir auch von einem Erscheinungsbild sind, die Worte, also das ganze Konklammerat ist unsere Verkörperung.

00:31:06: Unser Blueprint, wie wir durch die Welt gehen und genau da anzusetzen.

00:31:11: weil ich kann meine Vergangenheit nicht verändern.

00:31:14: Ich kann nicht verändernden dass mir vielleicht Schlimmes passiert ist oder ich ausgelacht wurde in der fünften Klasse als ich einen Referat gehalten habe Und mich das heute noch triggert und beeinflusst.

00:31:22: Das kann ich nicht mehr verändern Aber ich kann Verantwortung übernehmen für meine körperliche Ausdrucksweise wo die Vergangenheit mich zu dem gemacht hat, der ich bin.

00:31:32: Also angenommen machen wir es mal konkret, dass es klarer wird.

00:31:35: Angenommen du atmest zwischen gewissen Sätzen nicht in der Tiefenatmung oder in der Bauchatmungen weil du die Angst hast wenn ich tief einatme dann zum einen raube ich den anderen Zeit und zum anderen könnte ja jemand dazwischen krähtchen mit seinem Wort Und dann kann ich nicht das ausdrücken was sich ausdrückend will.

00:31:53: also das ist so ein Beispiel aus einem Coaching wo die Teilnehmerin von mir verstanden hat, ach so das kommt daher dass meine Mutter und Schwester mich immer unterbrochen haben.

00:32:01: Und deshalb erlaube ich mir das nicht!

00:32:03: Und jetzt haben wir dann nämlich den Punkt gefunden, wo Vergangenheit und Gegenwart sich trifft.

00:32:08: Wo wir jetzt wissen ach so du nimmst dir nicht diese Luft zum Atmen die du eigentlich brauchst für deine Stimmwirkung etc.

00:32:14: Für dein reguliertes Nervensystem, für die Entspannung aufgrund dieser vergangenen Geschichte.

00:32:18: ok aber jetzt drehen wir es um.

00:32:20: Jetzt verändern wir erstmal im Jetzt Deine Art zu atmen und Verankern.

00:32:24: in deinem Körper erleben genau diese tiefen Atmungen durch ganz konkrete Übungen und plötzlich gelingt das Dir im Alltag tatsächlich Luft zu nehmen beim Sprechen und in diese Entspannung zu kommen, der Nervensystem zu regulieren.

00:32:36: Und diese alte Angst von damals wird dann mit viel Übung also neues Körpergedächtnis ausgerichtet wie Trampelpfade im Kopf.

00:32:43: wenn man die oft geht Dann ist es irgendwann eine Autobahn die ich gut befahren kann.

00:32:49: und so ist es mit dem Körper erleben.

00:32:50: auch Wenn ich das dann trainiere wirklich vielleicht über ein Zeitraum von ein zwanzig Tagen kontinuierlich jeden Tag dann würde sich meine ganze Art mich zu verhalten in einer Situation verändern und dann bin ich nicht mehr so schnell triggerbar durch eben Sachen im Außen, weil ich bei mir bleibe und in meinen also mein Körper erleben ausrichte.

00:33:08: Und da sehe ich halt ein wahnsinniges Potenzial was ich glaube in der Gesellschaft noch gar nicht so richtig verstanden wird dass eben unser Körper unsere Manifestation ist!

00:33:18: Also das ist wie wir durchs Leben schreiten, wie wir die Dinge tatsächlich auch in unser Leben holen.

00:33:25: Dadurch dass wir den Körper mitnehmen und dann gucken wir aber oft nur auf die zwanzig Zentimeter im oberen Bereich nämlich auf unseren Kopf und den Rest lassen wir brach liegen und da liegt ein Meter irgendwas Potenzial was wir dann nicht nutzen und deshalb ist es mir ein großes Anliegen da den Fokus drauf zu legen.

00:33:43: Also vielleicht auch noch mal runtergebrochen.

00:33:45: du kannst mich doch gerne machen In dem Moment, wo wir versuchen auch mit unserem Körper zu arbeiten und beispielsweise auch bestimmte Situationen erst mal zu verstehen.

00:33:56: Und dann natürlich auch anders zu üben also in dem Moment wo wir dann zum Beispiel Vorträge Workshops häufiger machen üben und dann vielleicht auch lernen dass wir uns zb diesen Raum nehmen dürfen um vor anderen zu sprechen oder dass auch andere uns vielleicht gerne hören wollen, das sind ja auch manchmal so Ängste die dahinter stecken.

00:34:18: In dem Moment wo wir das üben und für uns lernen können wir es im Körper auch nochmal besser verankern oder verinnerlichen was dann letztendlich die Veränderung schafft oder?

00:34:29: Genau, ja.

00:34:30: Ich kann es auch mal an meinem Auftritt den ich jetzt vor ein paar Tagen hatte konkretisieren wie ich daran gegangen bin an die Sache.

00:34:36: Zum einen wenn man zum Vortrag hält hat man ja gewisse Worte die man sagen möchte.

00:34:40: Man hat irgendwie in roten Faden.

00:34:42: entweder verfolgt man nur den roten faden spricht sonst frei oder man lernt wirklich auswendig, vielleicht auch die Dinge, die man vortragen möchte und hat vielleicht seine Stichpunkte auf der PowerPoint oder wie auch immer.

00:34:53: Und dann arbeite ich zum Beispiel so – Ich bringe meinen Körper in Schwung!

00:34:57: Weil wenn ich ja Blockiere-und Angst habe, dann spannen sich die Muskeln an und dann bin ich nicht mehr frei in meinem Körperausdruck.

00:35:04: Das heißt... Um freiem Körperausdruck zu sein, muss ich erstmal meinen Körper frei machen in diesen Ausdruckzukommen.

00:35:10: Und das mache ich dann zu Hause in der Küche laufend, indem ich wirklich nicht versuche Kreise zu gehen sondern Querbeet durch die ganze Küche immer wieder neue Laufwegesuche, immer wieder meinem Körper neue Handlungsempulse gebe und dass auch besonders unter einem hohen Tempo also sehr schnell und zügig!

00:35:27: Dann gehe ich meinen inneren roten Faden lautsprechend durch und versuch da auch ohne Punkt und Komma ganz schnell zu reden weil durch diese ganze Geschwindigkeit muss ich irgendwann über die Zeit auf mein intuitives Wissen zurückgreifen und nicht auf das Verkopfte, wo ich nach oben gucke und versuche mich an den Text zu erinnern.

00:35:44: Sondern dass es direkt connectet dann mit meinem Körper.

00:35:48: Das ist schon mal Punkt eins Weil dann bin ich total frei auf der Bühne auch zu agieren Und dann bringt mich das nicht so sehr raus, weil ich nicht irgendwas habe Wo ich mich ganz speziell irgendwie dran orientieren muss oder sowas?

00:35:59: Das ist Schritt eins, wie ich mich vorbereitet hab.

00:36:01: Schritt zwei ist dann tatsächlich wenn dieser Moment des Auftritts kommt.

00:36:05: Eine Stunde vorher habe ich meinen Text noch mal gesprochen laut, hab dann festgestellt wo blockiere ich noch?

00:36:11: also wo sind die Übergänge noch nicht fließend?

00:36:13: Hab genau da ran gesumed und versuch diese Übergange zu schaffen durch wieder schnelle Wiederholungen.

00:36:18: Dann habe ich aber auch mir die Bühne angeguckt.

00:36:20: Also ich habe das ganze auf der bühne auch nochmal für mich durchgeübt um einfach meinem Körper schon mein Gefühl von Sicherheit zu geben weil dann die Situation nicht mehr so unbekannt ist Wenn man die Möglichkeit natürlich hat.

00:36:32: und dann bin ich aber in den Körper gegangen als letzten Schritt.

00:36:35: Das heißt, ich habe die Kieselsteinübung gemacht Ich hab meinen Körper ausgelockert weil ein lockerer Körper der kann nicht dem Kopf signalisieren Achtung gefahren das widerspricht sich.

00:36:44: Und wenn da mein Körper regiert und in der Lockerheit bleibt Dann kann auch mein Kopf sich entspannen.

00:36:50: Dann habe ich auf die Atmung geachtet.

00:36:51: Ich hab die Wechselatemübung gemacht und hab dadurch mein Nervensystem runterreguliert, meinen Herzschlag runterregulate.

00:36:58: Und dann bin ich in meine Wohlfetunlage beim Sprechen gegangen.

00:37:02: Die meistens im unteren Drittel vom Register liegt irgendwo beim Brustton... ...und von da aus ankere ich auch wieder meine Sicherheit!

00:37:10: Und dann habe ich noch so ein bisschen meine Artikulation aufgewärmt, damit ich dann irgendwie besser sprechen kann.. ..und als der Moment kam und das war ein Pitchfettbewerb mit anderen, die noch vor mir gesprochen haben.

00:37:21: Ich war die Dritte habe ich zum Beispiel den Applaus genutzt und hab applaudiert und gleichzeitig mit den Füßen gestampft.

00:37:27: Das heißt, ich habe versucht darüber Adrenalin und das Ganze abzubauen so dass wenn ich dann auf die Bühne gebeten werde ich quasi die Ruhe in Person bin und dann sozusagen energetisch auch wenn ich auf der Bühnen stehe in die Freude gehen kann, also weil wenn ich entspannt bin und nicht in der Angst das könnte jetzt schief laufen dann kann ich mit einer anderen Emotionsausdruck auch reingehen mich darauf auf freuen.

00:37:51: Ich habe zum Beispiel auch geklopft davor, ich hab auf meinen Brustbein gekloppelt und gesagt es wird richtig geiler Auftritt so wie Freude quasi in der Brust verankert.

00:37:59: Und das mag jetzt nach wahnsinnig viel Vorbereitung klingen.

00:38:03: Aber genau dieser Moment gibt mir dann und meinem Körper die Sicherheit, dass das Ganze hier nicht bedrohlich ist sondern ich mich auf meine Message konzentrieren kann, auf den Spaß konzentrien kann.

00:38:14: also es lohnt sich diesen Invest zu machen weil ich dann in diesem Moment einfach das ganze auch genießen kann und nicht nur Angst davor habe bewertet so werden.

00:38:23: Mega!

00:38:24: Danke fürs Teilen.

00:38:25: deiner ganzen Tipps, deiner konkreten Vorbereitung finde ich so spannend.

00:38:29: So cool.

00:38:30: und ja es klingt eher nach mehr Vorbereitungen.

00:38:34: aber genau das braucht es eben um am Ende wirklich gut abliefern zu können.

00:38:40: also natürlich brauchen manche das mehr als andere.

00:38:43: Aber was sich immer wieder leider erlebe ist dass es viele Selbstständige und Unternehmerinnen gibt die vor so einem Vortrag oder generell für eine Auftrittssituation Angst, Druck und Sorgen haben.

00:38:58: Und sie sich dann aber nicht genügen darauf vorbereiten, die vielleicht noch nicht mal ihren kompletten Vortragen einmal durchgehen.

00:39:07: Sich also auch nicht im Vorfeld überlegen was wollen Sie konkret sagen?

00:39:11: Welche Beispiele wollen Sie nehmen?

00:39:14: Dann wundern Sie sich warum es Ihnen so schwer fällt der Druck einfach so groß vor so einer Auftritts-Situation ist, aber natürlich ist

00:39:22: er groß

00:39:23: wenn wir es nicht üben.

00:39:25: Es ist ja wie bei jedem anderen Thema so Wenn wir etwas üben können wir darin besser werden und wenn wir jetzt aber nicht übeln oder wenn wir uns gar nichts richtig auf diese Situation vorbereiten hier natürlich wirken oder fühlen wir uns dann auch unvorbereitet.

00:39:41: also ich glaube dass in vielen Köpfen leider noch nicht so verankert ist dass diese Vorbereitung einfach so, so krass wertvoll und hilfreich ist.

00:39:53: Damit sie sich dann besser fühlen also ich glaube so kurz

00:39:57: vorher

00:39:57: denken sich viele okay ne?

00:39:59: Ich hab total Lampenfieber mir geht's nicht gut und oh warum tue ich mir dieses Scheiß jetzt schon wieder an?

00:40:06: aber es könnte ihnen einfach besser gehen wenn Sie mehr dafür machen würden.

00:40:09: Also ich glaube einfach viele priorisieren das nicht vielleicht auch weil sie nicht wissen wie viel besser es ihnen mit dieser Art der Vorbereitung gehen könnte.

00:40:18: Natürlich ist es ja individuell, was man als Vorbereitungen braucht oder was einem gut hilft.

00:40:24: Aber viele machen's einfach nicht.

00:40:25: Sie machen sie einfach nicht und das erlebe ich immer wieder.

00:40:29: Obwohl diese Vortrags- oder Workshop Webinar Situation so wichtig für Sie und Ihr Business sind Bereiten Sie sich nicht anständig darauf vor?

00:40:38: Also viele bereitet vielleicht Ihre Folien vor.

00:40:42: Klar machen sich Gedanken, was sie anziehen wollen.

00:40:44: Was ja auch gut und wichtig ist, dass man sich dann in dem Outfit wohlfühlt

00:40:48: etc.,

00:40:50: aber Sie bereiten sich einfach auf diese Situation nicht gedüngt vor?

00:40:54: Hast du es auch schon erlebt?

00:40:55: Ist das auch deine Erfahrung?

00:40:56: Und was glaubst Du, woran es liegt?

00:40:59: Total.

00:40:59: Also ich glaube, dass da ein Riesenschlüssel drin steckt und ich glaube das also hängt damit zusammen was wir auch am Anfang schon gesagt haben Wir Menschen wir neigen zu Aufschieberites Und oft ist auf Schieberitis ja keine Faulheit in dem Sinne Sondern wir machen dann alternativ Dinge die aber eigentlich gar nicht langfristig jetzt auf unser Ziel einzahlen.

00:41:20: Aber die fühlen sich halt für unser Gefühl kurz cooler an.

00:41:23: Ja es schöner die Wäsche noch zu machen als sich an seinen Referat dran zu machen oder Das löst in mir kurzfristig ein positiveres Gefühl aus.

00:41:31: und ich kann ein negatives Gefühl, nämlich eine Sache vor der ich Angst habe.

00:41:35: Kann ich nämlich vermeiden?

00:41:37: Und langfristig merke ich dann aber, ups wäre doch besser gewesen!

00:41:41: Aber dieses kurzfristige bessere Gefühl wollen wir halt einfach haben und das negative wollen wir eben nicht haben.

00:41:48: Ich glaube vielen Menschen dass es nicht mal so eine Art von böser Wille ist im Sinne, nee brauche ich nicht oder so.

00:41:54: Also glaube ich nicht sondern ja sowas von... Ich weiß gar nicht wie ich mich richtig vorbereiten kann.

00:41:59: also ich glaub da fehlt's bisschen an Techniken und vielleicht auch Hintergrundwissen und natürlich dann auch an der Fähigkeit den Alltag zu strukturieren überhaupt den Raum zu schaffen gerade wenn man vielleicht Mutter ist aber trotzdem Geschäftsfrau und Zehntausend Aufgaben an einen herangetragen werden.

00:42:17: wo bleibt da der Raum für mich?

00:42:19: auf diese Situation einzustellen, weil nichts anderes ist es ja in den gewünschten Zustand des Seins zu kommen.

00:42:27: Der ich dann halt eben sein möchte in diesem Moment und dafür braucht's aber einen gewissen Weg!

00:42:32: Und das fand ich eigentlich auch eine total spannende Perspektive.

00:42:35: Ich war mal bei einem Money Mindset-Kurs letztes Jahr und dann hat jemand gesagt wir Menschen wollen immer irgendwas erreichen.

00:42:45: Stellen wir uns aber eigentlich nicht die Frage, wer muss ich denn sein?

00:42:48: Damit ich das erreichen kann.

00:42:50: Also wir denken immer anders herum Wir denken immer ans Ziel gebunden irgendwie und nehmen dann uns hin wie wir halt sind.

00:42:57: Aber eigentlich muss ich doch erst mal gucken Wer muss sich denn dafür sein und werden damit ich genau da ankommen kann?

00:43:04: Und damit ich halt in dem Moment total selbstsicher bin oder entspannt bin, muss ich natürlich entspannt sein und sicher in meinem Thema sein.

00:43:14: Also muss sich natürlich Wege suchen wie kann ich das werden?

00:43:17: Und dass er fordert Zeit und auch Energie investen.

00:43:22: Wenn ich nicht bereit bin diesen Preis zu zahlen, zeile ich den Preis dann halt im Druckmoment wenn ich dann auf der Bühne stehe und vielleicht ein Blackout habe.

00:43:30: Natürlich kann es gut gehen und ich hab keinen aber Man merkt halt dann die Unterschiede, also jetzt auch in meinem Fall.

00:43:36: Mein Vortrag wurde mir so zurückgemeldet war halt schon deutlich besser als die von den anderen und ich will damit gar nicht abwerten sondern... Denk halt durch meine Schauspiel-Ausbildung, weiß ich einfach wie ich mich vorbereiten kann.

00:43:50: Und dieses Wissen, diesen Wettbewerbsvorteil in dem Fall haben sie gar nicht.

00:43:54: und dann braucht man halt Coaches wie zum Beispiel... Man kommt zu im Body X und lernt diese Dinge.

00:43:59: oder mit dir, ich glaube du machst ja auch solche Dinge wo du auch anderen hilfst weil man muss da nicht alleine alles wissen.

00:44:06: also ich weiß auch nicht alles und hol mir dann halt Hilfe und ich lass mich selber coachen weil ich blinde Flecken habe.

00:44:12: Strategien für alles im Leben.

00:44:14: Und deshalb ja, also Vorbereitung ist der Key und wenn man richtig gut sein möchte sonst ist man vielleicht Durchschnitt aber es auch okay ist halt dann der Preis.

00:44:24: Total!

00:44:25: Ja so wertvoll wieder einmal was du alles gesagt hast.

00:44:28: ich gehe nochmal auf die Sachen am Anfang ein und wollte da auch noch mal ein anderes Beispiel nennen was viele sicherlich von uns kennen ohne das in irgendeiner Form jetzt Werten zu meinen, sondern es einfach wirklich als neutrales sachliches Beispiel gemeint.

00:44:42: So dieses was du auch gesagt hast.

00:44:44: wir sind eher dazu versucht diese kurzfristigen Erfolgserlebnisse zu haben als langfristig Erfolgserlebnisse zu schaffen.

00:44:59: Und das ist ja auch häufig beim Thema Ernährung oder auch Trinkverhalten so, dass wir eher an dieses kurzfristige Glücksgefühl denken.

00:45:11: Wenn wir die Tafel Schokolade oder die Chipspackung essen.

00:45:15: Ich bin ja auch so ein absoluter Ships Suchti da und ich liebe es einfach, Ships zu essen usw.

00:45:20: Und dann gar nicht so an unser langfristiges Ziel denken und in dem Moment nicht darauf hinarbeiten, sodass wir zum Beispiel sagen wollen gesünder leben, uns besser fühlen oder vielleicht auch eine andere Figur oder anderes haben.

00:45:35: Also es ist ja egal welches Ziel dahinter steckt weil das ist natürlich anstrengender verschiedenste Entscheidungen im Alltag zu treffen immer wieder sich zum Beispiel gegen die Schiffspackung und gegen den Schokolade zu entscheiden um eben dieses ich sag jetzt mal höhere und schwieriger zu erreichende Ziel dann auch zu schaffen.

00:45:58: Genauso ist es ja im Prinzip in der Vortragssituation auch.

00:46:02: Also dann hängt man eher lieber die Wäsche ab, weil man das vielleicht gerade sieht oder weil man sich zu Hause wohlfühlen möchte und es ordentlich ist anstatt darüber nachzudenken dass man in der Zeit eben auf was schaffen könnte.

00:46:16: Ich erwische mich da auch ab und zu mal.

00:46:20: Okay, jetzt hätte ich nur noch eine Stunde zwischen Termin Zeit.

00:46:24: Um ein Vortrag vorzubereiten lohnt sich ja vielleicht gar nicht.

00:46:27: okay dann schaue ich Netflix und mache was anderes dabei.

00:46:30: aber diese Stunde kann auch einen entscheidenden Unterschied machen.

00:46:33: wenn es immer wieder einzelne Stunden sind die zusammenkommen ist das eine ganze Menge klar.

00:46:40: widmen wir uns häufiger eher den Sachen die uns leichter fahren und mehr Freude machen.

00:46:46: Aber das führt hier eben zur Prokrastination, was du gesagt hast und dazu dass uns die andere Aufgabe zum Beispiel die Vorbereitung des Vortrages oder anderes dann auch immer schwerer vorkommt oder schwieriger zu erreichen.

00:46:59: Also ich kenne es z.B.

00:47:00: aus wenn ich einen Vortrag vorbereiten möchte und das ewig von mir her schiebe Dann denke ich irgendwann so oh ja wie war denn das nochmal?

00:47:09: also worüber wollte eigentlich noch mal sprechen?

00:47:11: Ich musste da irgendwie nochmal Ganz anders drüber nachdenken.

00:47:15: Es kostet mich viel mehr Anstrengung und Energie, um wieder in das Thema reinzufinden, über das ich sprechen wollte, um mir noch mal ins Gedächtnis zu rufen was sind die Rahmenbedingungen?

00:47:25: Was ist das Ziel meines Vortrags zum Beispiel und da auch irgendwie so diesen ersten Schritt zu machen?

00:47:30: Aber im Moment wo wir die ersten Schritte gemacht haben sei es zb die ersten Folien erstellt haben oder anders uns auf den Vortrag vorbereitet haben, du hast ja da viele schöne Beispiele genannt.

00:47:44: Fällt es uns auch leichter die Folgen in Schritte zu gehen?

00:47:47: Aber dieses Anfangen, das war in der Regel so schwer und wie du aber gesagt hast, dieses Anfang oder ich sage es mal in meinen Worten ist so wichtig damit wir uns dann am Ende auch von durchschnittlichen Leistungen abheben können, wenn das unser Ziel ist.

00:48:06: Also es kann ja auch unser Ziel sein durchschnittlich zu leisten.

00:48:08: Ist ja völlig in Ordnung.

00:48:10: aber wenn wir uns davon abhebe wollen und als selbstständige Unternehmerin genau das transportieren wollen was wir im Alltag machen oder auch diese Leidenschaft rüberbringen wollen dann führt kein Weg an der Vorbereitung vorbei.

00:48:26: Und ich glaube dass du einfach so etwas Entscheidendes gesagt hast dass viele dieses Wissen darüber vielleicht gar nichts zu haben, wie wichtig und warum wir uns vorbereiten sollen zum Beispiel.

00:48:37: Dass sie's wissen einfach fehlt und auch wie wir uns vorbereiten können.

00:48:41: aber genau dazu kann man sich dann Unterstützung holen und da werden wir auch schon beim passenden Thema erzählen.

00:48:46: super gerne nochmal ein bisschen mehr darüber bei welchen Themen du konkret unterstützt was deine Zielgruppe ist und wie man mit dir zusammenarbeiten kann.

00:48:58: Also grundlegend, ich launche jetzt ab Sommer ein neues Gruppenprogramm.

00:49:02: Das nennt sich Auftrittskraft eben für Druckmomente.

00:49:06: also wenn da jemand draußen gerade zuhört und dieses Thema hat eben Pitchen zu müssen sein eigenes Angebot quasi zu verkaufen oder im pricing irgendwie selbstbewusst rüberkommen oder in kritischen herausfordernden Momenten sprechen muss vielleicht auch mit Mitarbeitern als Führungskraft all das wird teils dieses Gruppenprogramm sein.

00:49:29: Das Ganze geht neun Wochen und wir haben da immer wieder Online-Termine, Lernschritte zwischen den Terminen weil es ist wirklich das Ziel der Erfolg passiert zwischen dem Termin also dass man die Übungen umsetzen neues Körpergedächtnis damit ausrichtet und dann eben die nötigen Tools an die Hand bekommt gestärkt in so eine Situation zu gehen, damit man die Vorbereitung meistert und tatsächlich seinen Potenzial abrufen kann Und da vor allem auch Freude dabei hat.

00:49:56: Man fühlt sich wohl und man hat auch Spaß und Genuss dran, und genau diese Energie geht dann auch in Resonanz mit denjenigen die uns zuhören – das ist ansteckend!

00:50:06: Da habe ich einfach die Hoffnung dass unsere Welt schöner wird wenn wir Menschen da einfach Möglichkeiten finden, uns selber zu regulieren und in dem Moment total präsent zu sein und eben auch darüber zu bringen was wir zum Ausdruck bringen wollen.

00:50:21: Insofern ist jeder willkommen der dann Thema mit hat.

00:50:24: Wir posten hier glaube ich in deinem Podcast auch ein paar Links rein, das heißt da findet ihr auch dann das Auftrittskraftprogramm und die genaue Beschreibung wie es abläuft.

00:50:33: Bevor ich jetzt noch mehr dazu sage, würde ich aber gerne nochmal zurückspringen zu Dingen die du noch gesagt hast weil mir dazu auch noch wertvolle Impulse eingefallen sind.

00:50:43: Das Thema Anfang ne?

00:50:45: Ich finde immer die Dinge auf die ich gar keinen Bock habe, weil sie in mir so ein unschönes Gefühl auslösen.

00:50:51: dann such' ich mir irgendeine kleine Teilaufgabe von diesem Riesenelefanten den ich bearbeiten muss wo ich sag darauf hab ich richtig Bock und bei mir ist es zum Beispiel ich muss es visuell erst sehen bevor ich's mache.

00:51:02: also Verkünstle ich mich zum Beispiel bei einer Projektarbeit mit dem Design der Hauptseite, oder wie sagt man so?

00:51:09: Mit dem Titelbild.

00:51:10: und mach da einen Kann war mein Spaß.

00:51:12: Obwohl das vielleicht jetzt gerade nicht Priorität hat.

00:51:14: aber allein dass sich da einen schönen Anfang für mich gesetzt habe, das hilft mir.

00:51:18: Oder zum Beispiel ich hänge mir meine Ziele hier auch hinter meinem Computer ist so ein Key Results Objective Liste was ich erreichen möchte.

00:51:27: und allein dass sich das so vor mir sehe, hilft mir anzufangen und was vor allem hilft es Rituale zu haben also wirklich etwas zu machen was ich immer dann mache und wirklich nur dann mache wenn ich kein Bock auf Aufgaben hab und es so als Einstieg brauche zb einen besonderen Tee kochen mit einem bestimmten... Tee-Sorte mit vielleicht irgendwelchen Lieblingssprüchen, die da drauf sind.

00:51:50: Und dann mache ich mir den immer bevor ich dann anfange eine Präsentation vorzubereiten oder so.

00:51:55: Oder Ich setz mich hin mach ne Atemübung klappt dann mein Laptop auf oder ich tanze erst meine Runde bei diesem einen Song der mich immer eine gute Stimmung bringt.

00:52:04: also Da gibt es auch Zehntausend Möglichkeiten einfach ein Ritual zu machen was einem gleich so ein positives Gefühl vermittelt weil ich glaube Mit so nem positiven Drive dann in die Umsetzung zu gehen dann ab da wird es leicht.

00:52:18: Und vor allem aber auch, sich wirklich damit zu committen und zu entscheiden.

00:52:21: Ich will das!

00:52:22: Weil ich glaube daran scheitert man oft.

00:52:24: Das wie mit Diäten, mit dem Trinkbeispiel – ich kenne es sehr gut.

00:52:27: Es ist eher so mein Thema wo ich noch Unterstützung brauche da wirklich in die Umsetzung zu kommen weil dann bin ich immer kurz motiviert und dann ist wieder alles von vorne und ab Montag.

00:52:36: Und genau das gleiche Prinzip habe ich mich nicht hundert Prozent mit committed dass das wirklich etwas ist was ich gerade aktuell in meinem Leben auch noch mir aufhalsen möchte und deshalb bankt es dann aus.

00:52:47: aber ich glaube, wenn ich wirklich eine hundertprozent Entscheidung treffe wie jetzt mit Frauen.

00:52:52: Mit dem fünf Uhr Club wo wir morgens um fünf Uhr den Rechner aufmachen und zwei Stunden an einem Thema arbeiten.

00:52:57: Wenn ich mich da nicht hundert Prozent für entscheidend entschieden habe dann werde ich es auch nicht umsetzen.

00:53:02: also das ist immer der erste Punkt und dann kann ich in die Planung gehen und dann kanne ich handeln oder kann ich nochmal bewerten und gucken was kann ich besser anders machen?

00:53:10: Aber dass vielleicht noch mal so zwei Dinge zu den Sachen die du davor noch erwähnt hattest.

00:53:16: Mir geht es schon erstmal.

00:53:17: danke, dass du dann Angebot vorgestellt hast.

00:53:19: Genau wir posten die Links auf jeden Fall in der Podcast Beschreibung.

00:53:23: da könnt ihr direkt drauf klicken und kommt dann auch zu den Informationen und könnt euch da nochmal mehr zu durchlesen.

00:53:30: Und dann auch noch mal zu den Punkten, ja mega cool dass du dann auch mit etwas anfängst was dir Freude macht.

00:53:37: Auch wenn man sich da vielleicht so ein bisschen verkünzelt oder ein bisschen mehr Zeit rein investiert.

00:53:42: aber ich glaube auch das es einfach dazu führt, dass man überhaupt erst mal anfängt.

00:53:47: und ich mache das auch häufig so Wenn ich merke, oh ich bin jetzt gerade eigentlich nicht mehr so konzentriert Und nicht mehr so leistungsfähig in dem Moment, dass ich dann erstmal die Aufgaben mache, die mir wirklich leicht fallen.

00:53:59: Also beispielsweise auch erste Stichpunkte einfach mal aufschreiben ohne das vollständige Selbstsitz sind, ohne dass ich das schon in eine Struktur gebracht habe, sondern erst einmal Stichpunkte zu dem Thema aufschreien, über das sich zum Beispiel einen Vortrag halte oder vielleicht auch erstmal Bücher, Quellen suchen aus denen ich mir dann auch etwas rausnehmen möchte.

00:54:19: Oder beispielsweise einfach mal Brainstorming in so einer Mind-Map machen, also welche Unterthemen sind es?

00:54:29: Und dann kann man das Ganze immer noch irgendwann in eine geordnete Struktur bringen.

00:54:35: Einen roten Faden finden und irgendwann in den Vereinschliff machen.

00:54:39: Also ich glaube ist auch gut einfach irgendwo erstmal anzusetzen wie du gesagt hast An einem Punkt im besten Fall wo es einem leichter fällt einfach anzusetzen.

00:54:50: und mit den Ritualen finde ich auch richtig, richtig schön dass das auch einfach schön sein darf.

00:54:55: Dass man sich das einfach auch schön machen kann und ja auch wieder darauf Einfluss nehmen kann wie man eine Situation dann erlebt.

00:55:03: also wenn man sich drumherum etwas Schönes macht, schönes schafft.

00:55:07: Dann macht einem das ja insgesamt auch mehr Spaß und Freude und das wollen wir in der Selbstständigkeit oder im Unternehmertour.

00:55:13: Wir wollen einfach Freude an dem haben was hier machen und am besten Fall auch an den Weg bis zu einem gewissen Ziel hin also bis zum Vortrag.

00:55:21: Also die Vorbereitung darf Spaß machen sollte nicht nur belastend sein weil der Vortrück an sich geht ja dann nur kurz oder das Luxusgefringt hält vielleicht auch nur kurz an Und die meiste Zeit investieren wir ja in die Vorbereitung.

00:55:35: Deswegen auch immer so, dass man sich die Vorbreitung... ...so schön wie möglich macht den Weg dahin versucht in irgendeiner Form zu genießen.

00:55:42: Auch wenn es natürlich immer mal wieder Situationen geben wird wo man einfach denkt gar kein Bock auf die und die einzelnen Punkte.

00:55:48: aber das gibt's ja immer.

00:55:49: Es gibt jedem Job.

00:55:51: Das gibts fast bei jedem Themengebiet was man irgendwie abzuarbeiten hat.

00:55:57: Man kann sicher auch da Unterstützung holen weil man jetzt zum Beispiel sagt Man hat gar keine Lust auf Foliendesign oder man weiß einfach nicht, wie man es schaffen kann einen Vortrag ein Workshop in eine geeignete Struktur zu bringen.

00:56:10: Einen roten Faden irgendwie durch diesen gesamten Vortag zu schaffen.

00:56:15: dann gibt's ja da auch wieder Unterstützung.

00:56:16: also wir beide bieten sowas du auch ne?

00:56:22: Ja.

00:56:23: Und es hilft auch manchmal dann so im Sparring einfach gemeinsam drüber zu sprechen, weil man dann doch sehr krass voneinander profitieren kann von den Erfahrungswerten und auch von diesem Blick von außen einfach ne?

00:56:35: Also einer Person die da nicht so tief im Thema drin steckt, weil ich glaube viele verzetteln sich dann einfach bei ihren Themen oder ihnen fällt es schwer ein sehr anspruchsvolles Thema auf das wesentliche runterzubrechen, so dass die Zielgruppe es auch noch versteht.

00:56:51: Weil sie einfach weiter sind.

00:56:53: also deswegen hilft's auch da sich auf jeden Fall jemand an die Seite zu holen falls man damit Schwierigkeiten hat Herausforderungen hat.

00:57:01: und Ich finde es auch generell so schön, Rituale nicht nur vor dieser Auftrittssituation zu haben sondern im besten Fall auch dabei.

00:57:12: Also vielleicht kennst du's auch das es hilfreich sein kann beispielsweise ein bestimmtes Parfüm in solchen Situationen aufzutragen oder ein bestimmtes Outfit zutragen mit dem man etwas Positives verbindet zum Beispiel verbindet dass man schon Erfolge Erzählt halt, wer das Outfit getragen hat oder anderes.

00:57:32: Also dass man Sachen in der Situation trägt macht die ein wieder an positive Sachen erinnern.

00:57:40: Ja, total.

00:57:40: Also es gibt zum Beispiel so eine Sache man sagt rote Unterwäsche bringt Glück.

00:57:45: Das ist dann was so.

00:57:46: keiner weiß das ich gerade rot trage aber es hilft mir.

00:57:50: Genau also... Ich denke das ist was du sagst.

00:57:53: Es ist immer die Frage womit assoziere ich was?

00:57:56: und wenn ich dann etwas habe womit ich etwas Positives assoziere Und ich kann's mir in diesen Moment reinholen dass es mir dann die Kraft gibt die ich brauche warum nicht?

00:58:06: Allein schon aus dem NLP gibt zu techniken dass man sich gewisse Begriffe auf die Karten schreibt, wie zum Beispiel Kraft.

00:58:12: Ich glaube Christian Bischoff macht das und dann schreibt er sich dieses Wort drauf und legt es irgendwo auf die Bühne und jedes Mal wenn er an der Bühnen umherläuft und über diese Karte läuft ankert er quasi in dem Moment Kraft.

00:58:25: Und ja, oder man hat jemanden drin sitzen der einem ganz viel Kraft gibt.

00:58:29: Meine Mutter ist oft bei Auftritten bei mir noch dabei dies Ü-Siebzig aber es mein Cheerleader Team sozusagen.

00:58:35: und ja oder dass man dann einfach wieder kurz die Hände ausschüttelt oder die Probacken irgendwie zusammen knifft und wieder loslässt um kurz Stress abzubauen.

00:58:45: also ich glaube da gibt's auch Zehntausend Kniffe, die man da irgendwie wählen kann um in diesem Moment dann auch geerdet zu bleiben oder Ja ja in der Freude zu bleiben.

00:58:55: letzten Endes und ich finde nochmal dieser Punkt den du sagst mit das ist ja Zeit.

00:59:00: Der Weg den wir gehen Wir dürfen nicht vergessen egal welches Ziel wir haben Der Weg den wir gehen ist Lebenszeit.

00:59:07: Das heißt, wir sollten nicht alles zurückstellen nur für dieses eine Ziel und der Weg dahin ist total steinig und schwer und er macht keinen Spaß weil dann habe ich einfach ein Großteil meiner Lebenszeit nicht gut für mich verbracht.

00:59:22: und wie du sagst es macht ja nicht alles Freude aber die Rahmenbedingungen so zu stecken dass der Weg den ich gehe dann auch Spaß machen darf.

00:59:31: Ich glaube, das ist so wichtig.

00:59:32: Weil ich glaube, dass vergessen wir oft.

00:59:34: Wir sind so zielorientiert, dass wir manchmal die Lebensfreude und die Lebenszeit dann auf dem Weg vielleicht auch verlieren.

00:59:41: Ja total!

00:59:42: Stellen mir das gerade auch visuell ein bisschen vor, dass man sich diesen Weg vorstellt und viele Selbstständige Unternehmerinnen haben dann vielleicht Begriffe auf diesem Weg wie Stress, Druck... anderes.

00:59:56: Setze gerne hier ein Wort ein, was du heute auch so dem Weg spürst und dann sehen wir irgendwie dieses Licht also dieses Ziel zum Beispiel diesen Vortrag diese Bühne wo dann auch noch mal verschiedene Gefühle hochkommen zb auch nochmal Druck Freude Aufregung Resken negative und positive Gefühlen auch sein.

01:00:20: Und danach geht der Weg weiter.

01:00:22: Und wie geht er dann auch weiter?

01:00:23: Das finde ich auch so interessant, ne?

01:00:24: Er geht ja immer, immer weiter!

01:00:26: So wir haben diese kleinen Etappenziele im Prinzip im Leben und was sind da wieder für Begriffe drauf?

01:00:31: Sind da auch wieder begriffe wie Stress oder vielleicht auch Erleichterung, auch positive Sachen,

01:00:37: ne?!

01:00:38: Weil ich erlebe das so häufig und ich find es immer so schade und ich kann's aber auch verstehen dass viele Selbstständige-Unternehmerinnen sozusagen bis zum Vortrag wirklich nur diese Gefühle spülen, stresser Stress Druck Druck Druck Stress für Stress Überforderungen dann beim vortrag verschiedenste gefühle haben und nach dem vortrack dann vielleicht sogar auch noch gefühler wie enttäuschung oder Traurigkeit und so spüren, wenn es nicht hundertprozent so gelaufen ist wie sich das vorstellen.

01:01:08: Und dann kommt aber schon wieder sozusagen das nächste Ziel was sie verfolgen und da sind schon wieder so viele negative Gefühle einfach vorhanden.

01:01:17: Sie fühlen sich nie richtig angekommen und nie wirklich erfüllt weil sie den Weg nicht genießen oder weil sie vielleicht auch nicht darauf schauen was bereits gut gelaufen isst.

01:01:28: Das ist einfach so krass!

01:01:31: So durchs Leben gehen, diesen Weg.

01:01:33: Ich lebe so bestreiten.

01:01:36: Dann haben wir einfach unter Strich ein Leben mit sehr vielen, sehr vielen negativen Gefühlen wo wir immer wieder nur auf einen Ziel hinarbeiten und nie wirklich ankommen und nie zufrieden sind.

01:01:49: Und genau deshalb ist es so wichtig dass wir darüber jetzt auch noch mal sprechen, dass man sich über kleine Teilziele freuen kann.

01:01:56: Also ich freue mich beispielsweise auch wenn ich merke... Oh, ich habe jetzt ein Thema so mega gut durchdrungen oder ich hab es geschafft.

01:02:04: Eine Foye für meinen Vortrag so krass runterzubrechen zum Beispiel auch Dinge auf dieser Foyee zu visualisieren anstatt jetzt irgendwie super langen Fließtext zu haben sodass das richtig greifbar und verständlich wird.

01:02:17: also ich freue mich schon über so Kleinigkeiten Und muss mich aber selbst natürlich auch immer wieder dran erinnern.

01:02:22: jetzt auch so während des Studiums oder so denke ich mir immer wieder.

01:02:26: andere sagen immer so, die Studienzeit ist so geil.

01:02:29: Und ich erinnere mich dann auch immer wieder daran was es daran jetzt wirklich geil.

01:02:33: und natürlich gibt es mal stressige Phasen oder Momente wo ich progressiniere aber es gibt auch viele Momente, wo ich mir denke oh ich habe echt viel Freiheit Ich kann mich mit Themen beschäftigen, die mich wirklich interessieren auf die ich Bock habe.

01:02:45: ich kann zum Beispiel Herausforderungen meiner Kundinnen wissenschaftlich nochmal mehr erforschen wodurch ich dann auch dieses Wissen wieder an meine Kundinnen weitergeben kann.

01:02:53: Also sogar, ja also... Ich glaube jetzt auch wenn ich so drüber spreche unter dem Strich und wir haben auch wohin so minimal darüber gesprochen.

01:03:01: Also schon mal ein bisschen angedeutet.

01:03:03: Und am Strich ist wichtig dass man das macht was einem Freude macht unterm Strich.

01:03:08: Und dass man ein Thema findet was einen wirklich erfüllt oder wo man einfach diese Leidenschaft empfindet um sie auch letztendlich rüberbringen zu können.

01:03:17: Ja, ich liebe den Spruch.

01:03:19: Viel Freude trägt viel Belastung!

01:03:22: Und genauso, wie wir belastet sind durch den Alltag.

01:03:25: Durch Verpflichtungen jeder Zert an einem was so an einen so herangetragen wird immer wieder den Fokus auf eben diese Freude zu lenken.

01:03:34: und wie du sagst ich hatte ein Klienten der gesagt hat Ich freue mich am meisten wenn ich von nie zu Termin geh Wenn ich kurz hinten auf mein Downenkissen meinen Kopf ablegen kann.

01:03:43: das ist für mich Freude also diese kleinen Momente wie Du sagst wo du sie empfindest, wenn du diese Folie siehst.

01:03:50: Diese immer wieder bewusst zu schaffen!

01:03:53: Und dann kann es auch Spaß machen, auch wenn man nicht für alles Leidenschaft hat.

01:03:59: Heute ist Sonntag und ich werde drei oder vier verschiedene Seminare vorbereiten.

01:04:02: Da fühle ich gerade keine Freude.

01:04:04: Ich würde am liebsten irgendwie auch leidenschaftslose auf dem Sofa hängen.

01:04:08: Aber irgendwie, wenn ich wieder im Thema drin bin... ...und ich sehe, es geht voran vielleicht diesen eigenen Fortschritt zu sehen!

01:04:14: Nicht nur das Riesenziel der Vergleich mit anderen sondern den eigenen Fordschritts zu feiern, denen man in dem Moment geht.

01:04:22: Das freut doch einen!

01:04:23: Also das ist doch eigentlich Leben.

01:04:25: Lebensfreude, ich freue mich am Leben!

01:04:28: Ich freue mich dass ich da gerade lebendig bin und gehen darf und der Tod ist dann das wo vielleicht all das nicht mehr der Fall ist Und da wirklich vielleicht auch eine andere Haltung zuzuentwickeln, dass wir da einfach ein Stück weit mit einem anderen Blick durch die Welt gehen und dann andere Dinge wahrnehmen können.

01:04:45: Aber das ist so ne große Arbeit an sich selbst.

01:04:47: also Unternehmertum ist Persönlichkeits-Entwicklung auf nem ganz hohen Level.

01:04:53: Ja ja immer wieder dranbleiben.

01:04:56: und deshalb liebe ich den Spruch der Weg ist das Ziel weil genau so ist es nämlich Genau!

01:05:00: Es gibt keinen Endziel wo man ankommt Man ist nur bei sich und geht den Weg.

01:05:04: Absolut, ja und wie dir geht's mir auch.

01:05:06: Also heute am Sonntag hätte ich jetzt richtig Bock einfach nur zu schälen.

01:05:10: die Nacht war kurz bin noch ein bisschen erkältet und so.

01:05:13: aber Ich habe heute auch noch vor zum Beispiel einen Vortrag vorzubereiten um da weiterzukommen.

01:05:17: klar könnte ich es aufschieben Aber dann hab' ich in anderen Tagen wieder den Stress und müsste da mehr machen Und denke mir halt auch so Wie geil ist eigentlich dass ich mich Jetzt auf einen vortrag vorbereiten darf zu einem thema wo ich einfach nochmal selbst sehr viel dazulernen darf.

01:05:32: also Ein ganz neues fachliches Thema, auf das ich mich jetzt vorbereiten darf.

01:05:37: Und genau so wenn wir immer in kleinen Etappen zählen vielleicht auch denken... Also dann ein Stückchen schon weiter geschafft haben zum Beispiel den Vortrag vorzubereiten Dann kommt uns dieses Gesamtziel nicht mehr so groß und schwer zu erreichen vor.

01:05:54: Und dann weiß ich zum Beispiel auch, okay.

01:05:55: Dann habe ich nächste Woche weniger Druck und kann meine Termine in Ruhe wahrnehmen und so.

01:05:59: Man kann sich ja wie du auch gesagt hast trotzdem schöne Momente schaffen, trotzdem irgendwie ein schönes Thema machen oder schon das zu essen nebenbei machen oder immer wieder für Erholung sorgen.

01:06:10: Genau!

01:06:11: Ich fand es war jetzt nochmal so einen richtig schönen Abschluss mit dem was du gesagt hast.

01:06:15: der Weg ist das Ziel.

01:06:18: Das trifft dir einfach auf die Auftrittsituationen zu In dem Moment, wo man sich immer wieder auf diesen Weg zum Beispiel begibt und das immer wieder übt mit den Dingen die du auch schon genannt hast oder die wir beide auch schon gemeinsam so gesammelt haben wird es auch immer leichter diesen Weg z.B.

01:06:37: zu gehen, diesen Weg auch zu genießen.

01:06:39: zum Ziel und das Bedarf einfach Übung also nicht nur Mindset-Übungen, dass wir an unseren Mindset arbeiten.

01:06:47: Sondern wie du ja jetzt auch noch mal richtig schön gesagt hast und das ist nochmal so eine schöne neue Perspektive die dazukommt finde ich.

01:06:53: So diese Körperarbeit also diese Übung mit dem Körper Und wenn wir alles sozusagen zusammen bringen Ja dann kann es richtig gut werden und kannst auch richtig viel Freude machen und Dann können wir eher Freude anstatt diesen krassen Druck empfinden.

01:07:13: Ich meine wir sind Wir sind in dieser Selbstständigkeit, um auch schöne Dinge zu erleben und es auch zu genießen.

01:07:22: Ja und letzten Endes darf man sich auch nochmal bewusst machen, dass man sicher dafür entschieden hat diesen Weg zu gehen.

01:07:29: Es gibt im Außen keiner der eigentlich einen – auch wenn man das manchmal denkt – aber der einen wirklich dazu zwingt diese Schritte zu machen und sich da noch mal bewusst zu werden hey!

01:07:38: Das ist meine Entscheidung.

01:07:39: ich will das ja aus einem ganz bestimmten Grund.

01:07:41: Das heißt, da steckt irgendein Motiv dahinter, der mich antreibt genau diesen Weg der auch Stress und Druck auslöst, wo ich vielleicht auch Angst vor habe.

01:07:49: Und vielleicht manchmal auch ehrlich zu sich zu sein und zu sagen... Ich fühle es gerade einfach nicht!

01:07:54: Eigentlich will ich das nicht und darf dann auch nicht gegen diese innere Blockade anzukämpfen sondern eben ehrlich zu sein und dann zu sagen, na gut.

01:08:04: Dann ist es das jetzt vielleicht gerade nicht!

01:08:06: Und dann gehe ich da diesen Weg nicht entlang, sag auch mal nein, sag was ab oder... Was auch immer es dann ist?

01:08:14: Ich finde, dass entlastet auch nochmal enorm, dass ich mich nicht allem ausliefern muss sondern ja immer wieder bewusst die Entscheidung treffen darf welchen Weg ich wie gehen will

01:08:24: Absolut.

01:08:25: Ja, schön gesagt!

01:08:26: Also ich sage jetzt mal nichts weiter dazu weil du hast da alles wesentliche gesagt was ich einfach nur so unterstreichen kann.

01:08:32: Hast du noch einen letzten Impuls?

01:08:34: Etwas... Was du vielleicht auch mal so auf Einsatz runterbrechen kannst, was du dir einen Selbstständigenunternehmerin mitgeben möchtest.

01:08:40: Die Vorträge, Workshops, Tabinare etc.

01:08:43: halten durchführen?

01:08:44: Ja wenn wir aufhören im Außen zu sein nämlich wie kommt es jetzt gerade an, was denken die anderen?

01:08:51: und anfangen wirklich bei uns zu sein und in unserem Erleben zu sein diese Lebendigkeit zu fühlen unseren eigenen Ausdruck zu feiern dann macht das Ganze einfach so viel Freude weil Weil da sind wir wirklich verkörpert zu verrähen und unabhängig von all dem, was im Außen passiert.

01:09:09: Und das wünsche ich jeder einzelnen Person daraus, die gerade heute zugehört hat.

01:09:14: So schön!

01:09:15: Danke dass du heute hier auf unserer virtuellen Bühne warst.

01:09:19: Danke, dass du alle deine Erfahrungen geteilt hast so viele wertvolle Impulse gegeben hast.

01:09:27: Ich denke, dass jede selbstständige Unternehmerin irgendetwas aus dieser Podcast-Folge für sich mitnehmen kann Und schaut unbedingt gerne auf die Seiten, die ich in der Podcast-Folgenbeschreibung verlinkt habe.

01:09:40: Da findet ihr dann noch mehr von ihren Angeboten.

01:09:45: Danke nochmal an dich!

01:09:46: Vielen Dank auch an dich, dass du diese Bühne ermöglichtst.

01:09:50: Du passest bei gerne.

01:09:52: Bis dann!

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